Maulwürfe und Wühlmäuse im Garten

In Ihrem Garten sind mysteriöse Erdhaufen aufgetaucht? Vielleicht wurden im Gemüsebeet Wurzeln angeknabbert, unter dem Reifen des Rasenmähers ist plötzlich Erde weggebrochen, oder Sie haben ein unidentifiziertes Kleintier über den Rasen huschen sehen? Dann haben Sie sich einen kleinen, flinken Untermieter eingefangen.

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EIn Maulwurf ist nur selten an der Oberfläche zu sehen.

Vermutlich sind Sie durch die Eingabe von Suchwörtern wie Maulwurf bekämpfen Hausmittel oder Maulwurfplage bekämpfen auf dieser Website gelandet. Gut so! Sie sind am richtigen Ort. Hier erfahren Sie alles, was Sie über die erfolgreiche Maulwurfabwehr wissen müssen.

Und das fängt mit der zentralen Frage an: Ist der kleine Immigrant auch ganz bestimmt ein Maulwurf – oder haben Sie es mit einer Wühlmaus zu tun?

Die Antwort auf diese Frage ist hochrelevant. Denn erstens stehen Maulwürfe unter Artenschutz, Wühlmäuse hingegen nicht. Also müssen sie nicht nur auf eine Weise vertrieben, beziehungsweise bekämpft werden, die bei ihrer Tierart tatsächlich funktioniert. Sondern Sie müssen auch darauf achten, dass Sie das deutsche Artenschutz- und Bundesnaturschutzgesetz nicht verletzen!

Nach der Lektüre dieser Informationsseite könnten Sie sich sogar letztendlich gegen die Maulwurfvertreibung entscheiden. Denn die eifrigen Insektenvernichter sind weniger störend und erheblich nützlicher, als Sie vielleicht denken. Wenn sich hingegen herausstellt, dass Sie es mit Wühlmäusen zu tun haben, wollen Sie sich unter Umständen sofort auf den Weg in den nächsten Buttersäure-Shop begeben.

Kurzzusammenfassung

Haben Sie also einen Maulwurf im Garten – oder glauben ihn im Garten zu haben –, so begutachten Sie zunächst die Erdhaufen, die der Übeltäter hinterlassen hat, um sicherzustellen, dass Sie es wirklich mit einem Maulwurf zu tun haben. Auch eine sogenannte Verwühlprobe kann notwendig sein. Denn es könnte sich anstelle eines Maulwurfs auch um Wühlmäuse handeln. Diese Unterscheidung ist von erheblicher Bedeutung, da die Wühlmaus im Gegensatz zum Maulwurf nicht unter Artenschutz steht.

Haben Sie es „nur“ mit Wühlmäusen zu tun, heißt es, schnell vorzugehen, denn die vermehrungsfreudigen Nager können sich mit ungeheurer Geschwindigkeit multiplizieren und Ihren Garten unterirdisch nahezu verwüsten. Hier stehen Ihnen unterschiedliche Maßnahmen von der tierlieben Vergrämung durch Buttersäure oder Lärm bis hin zur Mausefalle und Begasung zur Verfügung.

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Hochkonzentrier-te Buttersäure.

Lebt in Ihrem Garten jedoch tatsächlich ein Maulwurf, sollten Sie sich gründlich überlegen, ob und warum der Maulwurf stört. Denn eigentlich ist er ein nützliches Tier, das Ihren Boden für Sie umgräbt, Schnecken frisst und Pflanzen oder Wurzeln in der Regel ignoriert.

Doch wenn der kleine Immigrant bitte wieder emigrieren soll, müssen Sie immer mit einem Auge auf den Artenschutz agieren; der Europäische Maulwurf zählt in Deutschland zu den gefährdeten, also geschützten Arten. Töten oder schädigen dürfen Sie den Maulwurf auf keinen Fall. Für den Fang ist eine Sondergenehmigung bei der örtlichen Landesbehörde für Umwelt- und Naturschutz vonnöten. Es ist jedoch durchaus erlaubt, die Lebensbedingungen des Maulwurfs so unangenehm zu gestalten, dass er von alleine umzieht.

Die erfolgreichste Methode der Maulwurfvertreibung ist der Erfahrung nach der Einsatz von Buttersäure. Achten Sie darauf, dass Sie nur hochkonzentrierte Präparate einsetzen. Diese erhalten Sie zum Beispiel bei buttersaeure24.de