FAQ

Häufig gestellte Fragen

Wie fange ich denn nun einen Maulwurf?

fragen-zur-maulwurfsvertreibungWie oben schon einmal erklärt, müssen Sie sich als erstes bewusst machen, dass das Fangen von Maulwürfen nur erlaubt ist, wenn Sie dafür eine Sondergenehmigung bei der örtlichen Landesbehörde für Umwelt- und Naturschutz einholen.

Auch wenn Sie diese Genehmigung erhalten haben, gehen Sie bitte vorsichtig und behutsam vor; der Maulwurf ist ein schreckhaftes Tier und mit dem Menschenkontakt schnell überfordert. Ist er einmal gefangen, transportieren Sie ihn umgehend in das neue Revier, in das er umgesiedelt werden soll. Bereits nach wenigen Stunden ohne Nahrung ist der Maulwurf in Lebensgefahr!

Für den eigentlichen Fang können Sie zum einen eine maulwurfgeeignete Falle aus dem Handel einsetzen. Stellen Sie unbedingt sicher, dass die Falle dem artgeschützten Maulwurf auf keinen Fall schaden kann! Stellen Sie sicher, dass Sie die Falle an einer Stelle aufbauen, die Sie leicht einsehen können, ohne den womöglich gerade herannahenden Maulwurf wieder zu verscheuchen. Denn einerseits wird er nicht an die Oberfläche kommen, wenn er Ihre Schritte hört. Andererseits müssen Sie jedoch in der Nähe bleiben, so dass Sie schnell reagieren können, sobald der Maulwurf gefangen ist.

Manchmal wird empfohlen, sich in der Nähe eines Köders auf die Lauer zu legen, bis der Maulwurf auftaucht, und ihn dann vorsichtig mithilfe einer Schaufel zusammen mit etwas Erde beiseite zu schieben. Dass er schlecht sieht, gereicht Ihnen nun zum Vorteil, denn wenn Sie schnell vorgehen, können Sie ihn jetzt einsammeln, bevor er sich orientiert.

Da es durchaus mehrere Stunden dauern kann, bis sich der Maulwurf zeigt, zumal sich der Maulwurf am Ehesten in den frühen Morgenstunden an die Luft wagt, ist der Fang eines Maulwurfs also ausgesprochen aufwendig. Am besten versuchen Sie es also erst mit der Methode der Vergrämung.

Wie kann ich verhindern, dass sich Wühlmäuse oder Maulwürfe in meinem Garten niederlassen?

Wenn Sie befürchten, dass sich Wühlmäuse oder Maulwürfe bald in Ihrem Garten niederlassen könnten, stehen Ihnen mehrere Abwehrmöglichkeiten zur Auswahl. Einerseits können Sie die oben bereits beschriebene Buttersäure bereits jetzt einsetzen; kein Maulwurf und keine Wühlmausfamilie wird sich in der Nähe des unangenehmen Geruchs niederlassen wollen.
Sie können Ihren Garten auch mit einem Sperrzaun schützen. Geeignet sind engmaschige Maschendrahtzäune. Die müssen entlang dem Rand des Gartens einen halben Meter tief in den Boden eingelassen werden.

Wollen Sie einzelne Bäume oder Pflanzen vor Wühlmausbefall schützen, können Sie im Handel diverse Drahtkörbe und Gittertöpfe erwerben.