Vertreiben mit Lärm

Unpräziser und deshalb weniger effektiv als die Vertreibung mit Buttersäure ist beim „Projekt: Bekämpfung Maulwurf“ auch die Vertreibung durch Lärm. Denn obwohl sie über keine Ohrmuscheln verfügen, hören Maulwürfe sehr gut. Hinzu kommt, dass Lärm und Rabatz in den meisten Fällen Vibrationen erzeugen, die der Maulwurf zusätzlich spürt. Für den kleinen Erdbewohner ist es natürlich sehr beunruhigend, wenn der Boden um ihn herum bebt!

So vertreiben Sie den Maulwurf mit Lärm

Vorschlaghammer und Eisenstange sind schweißtreibend, aber gute Lärmquellen.

  • Stecken Sie Metallstangen in die Erdhaufen oder Gänge und schlagen Sie mit einem schweren Gegenstand dagegen. Der Lärm und die Vibrationen sind für den Maulwurf schier unerträglich.
  • Stellen Sie Windräder auf. Manche Maulwürfe sind so empfindlich, dass schon das sie vertreibt.
  • Maulwurfschreck: Diese Geräte gibt es im Handel. Sie erzeugen vibrationsstarke Rasselgeräusche, die den Maulwurf beunruhigen.
  • Wenn Sie über die Möglichkeit verfügen, ein Radio oder eine Musikanlage direkt auf den Boden zu stellen und längere Zeit laufen zu lassen, grämt sich der Maulwurf sehr.
  • Ein altbewährter Trick: Entfernen Sie den Boden von Glasflaschen, graben Sie ein Loch in die Decke eines Tunnels und stecken Sie sie mit dem Flaschenkörper voraus hinein. Wenn der Wind über die Öffnung des Flaschenhalses streicht, entsteht ein Pfeifgeräusch – ein für den Maulwurf sehr unangenehmes Gequietsche wird seine Tunnel erfüllen. Dieses Hausmittel funktioniert auch bei Wühlmäusen!
  • Im Handel sind weitere Geräte erhältlich, die für Maulwürfe unangenehme Ultraschallgeräusche erzeugen. Sie haben den Vorteil, dass sie von Menschen nicht wahrgenommen werden können.
  • Der regelmäßige Einsatz von Rasenmähern erzeugt ebenfalls unterirdischen Lärm.

Für die Bekämpfung von Wühlmäusen kann die Vertreibung durch Lärm ebenfalls funktionieren. Allerdings haben sie nicht ganz so empfindliche Ohren wie der Maulwurf. Ist die Mäusefamilie schon sehr groß, werden auch in den meisten Fällen nicht alle Übeltäter erwischt. Daher bietet sich für eine ausgewachsene Mausefamilie eher eine Vertreibung mit anderen Methoden an.